Schulgeschichte


Unsere Schule, die zunächst gar keine reine Grundschule war, wurde am 1. April 1910 als 2. Gemeindeschule gegründet. Seinerzeit besuchten sie Schüler von der Klasse 1 bis 9 und verließen sie mit einem sogenannten Volksschulabschluss. Im II. Weltkrieg wurde bei einem Bombenangriff auf Berlin am 23. August 1943 ein Teil des Schulgebäudes zerstört. Der Schulbetrieb wurde in dem noch teilzerstörten Gebäude erst am 1. Mai 1946 notdürftig wieder aufgenommen. Die Schule trug nun den Namen 9. Grundschule und war jetzt ausschließlich für den Grundschulbetrieb vorgesehen. 1956 wurde der Schule als erster im Bezirk Steglitz ein eigener Schulkindergarten angegliedert und das immer noch kriegszerstörte Gebäude wurde saniert und umgebaut. Am 15. Mai 1968 erfolgte schließlich die Umbenennung in „Paul-Schneider-Grundschule“.

Ein Jahr später, 1969, wurde der Schulkindergarten wieder aufgegeben und man richtete stattdessen Vorschulklassen ein. Diese Voraussetzungen begünstigten schließlich die sehr erfolgreiche Beteiligung der Paul-Schneider-Grundschule am Schulversuch Eingangsstufe, den der Senat bis 2004 durchführte und eigens finanziell förderte. Mit besonderen Maßnahmen wurden Kinder sowohl in der Vorschule als auch in den Klassen 1 und 2 gefördert und begleitet.

1995 bis 1997 wurden an der Paul-Schneider-Grundschule umfangreiche Neubaumaßnahmen durchgeführt. Die Türme A und B wurden angebaut und die große Mehrzwecksporthalle errichtet. Damit verbunden war auch die komplette Neugestaltung des Schulhofs. 1999 wurde ein erster und 2007 ein zweiter Computerraum eingerichtet. Im Jahr 2005 zog der bis dahin separat gelegene Hort in den Turm B der Schule um und ermöglichte damit erstmals kurze Wege für die Hortkinder. 2010 startete die Paul-Schneider-Grundschule mit dem jahrgangsübergreifenden Lernen in der Schuleingangsphase (JüL), das zum Schuljahr 2013 wieder beendet wird.